Max Brauer im Wilhelmstift April 2026 3

Max-Brauer-Schule im Wilhelmstift

Learning Kids

Betriebserkundung Kinderkrankenhaus Wilhelmsstift  

Am 15. April 2026 waren wir, 21 Schüler:innen aus Jahrgang 9 der Max-Brauer-Schule, zu Besuch im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift. Schon am Anfang wurden wir freundlich empfangen und bekamen einen einleitenden Vortrag mit vielen Infos zur Ausbildung im Krankenhaus. Frau Neuffer, die Leiterin, hat sich Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten.  

Nach dem Vortrag wurden wir in kleine Gruppen eingeteilt und konnten verschiedene Stationen durchlaufen: Säuglingspflege, Krankenhausführung, “Hirne und Herz” sowie ein Hilfsmittelparkour. 

Bei der Station Säuglingspflege haben wir gelernt, wie man ein Baby richtig hält, wickelt und versorgt. Wir durften üben, wie man den Nabel pflegt, ein Baby dreht, hochhebt, badet und sogar, wie Babynahrung schmeckt. Viele von uns haben gemerkt: Ein Baby zu halten ist viel komplizierter, als man denkt. 

Bei der Krankenhausführung konnten wir Bereiche sehen, die man sonst nie zu Gesicht bekommt. Besonders beeindruckend war, wie nah wir an die OP-Räume herandurften. Der Aufwachraum nach Operationen hat viele von uns nachdenklich gemacht, weil es sehr sensibel ist, die Kinder dort zu sehen. Alle fanden wir, dass die Gestaltung und Dekoration der Flure und Räume – bunt dekoriert mit Sonnenblumen und Figuren wie Biene Maja – eine angenehme Atmosphäre schafft. 

Ein weiteres Highlight war der Hilfsmittelparkour. Hier konnten wir selbst ausprobieren, wie es ist, mit Unterarmgehstützen zu laufen, im Rollstuhl einen Hindernisparcours zu bewältigen oder jemanden vom Bett in einen Stuhl zu tragen. Dabei haben wir gemerkt, wie viel Kraft, Technik und Verantwortung in der Pflege steckt. 

Bei der Station „Hirne und Herzen“ haben wir nicht nur einen Vortrag gehört, sondern auch ein Miniaturmodell bemalt. Das hat Spaß gemacht und gleichzeitig viel Wissen vermittelt. 

Zum Abschluss gab es ein Quiz mit Kahoot, bei dem wir unser neu gelerntes Wissen testen konnten. Danach kamen alle nochmal zusammen und wir konnten den Tag gemeinsam ausklingen lassen. 

Fazit 

Viele von uns fanden den Tag richtig spannend und haben neue Perspektiven auf den Beruf bekommen. Für manche von uns steht jetzt fest: „Ich habe richtig Bock auf den Beruf.“ Sogar vier Jungs aus unserer Gruppe sind überzeugt, später im Krankenhaus arbeiten zu wollen – auch wenn nicht alle unbedingt im Kinderkrankenhaus arbeiten möchten, sondern eher mit Erwachsenen. Uns ist allen deutlich geworden, wie viel Verantwortung Pflegekräfte tragen, wie wichtig ihre Arbeit ist und auch wie anstrengend