Mein Praktikum bei der Stiftung Kinderjahre
Ich habe mein zweiwöchiges Praktikum bei der Stiftung Kinderjahre nun beendet und hatte viel Spaß.
Im Vorhinein habe ich mir viele Gedanken über den möglichen Verlauf von meiner Zeit in der Stiftung gemacht. Ich habe mich gefreut, einen besseren Eindruck in ihre Arbeit zu erlangen und gehofft, daran einen kleinen Anteil haben zu können. Außerdem habe ich erwartet, dass es vielseitig wird und ich nicht nur das gleiche mache. Selbstverständlich hatte ich auch Sorgen bezüglich meines Praktikums: „Was ist, wenn die Learning Kids Projekte nicht funktionieren, weil ich die Ansprechpartner nicht finde?“ oder „Ist der Plan vielleicht zu vielseitig?“. Jetzt, etwa 2 Wochen später habe ich die Antworten. Ich bin froh berichten zu können, dass ich in der Tat einiges über die Stiftung und ihre Arbeit gelernt habe. So beispielsweise wie die Organisation funktioniert, aber auch wie es in der Praxis abläuft. Bestätigen kann ich auch, dass es sehr vielseitig war und definitiv nicht langweilig. Es war auf jeden Fall nicht immer einfach, so viele neue Leute zu treffen, aber vor Allem in der zweiten Woche konnte ich merken, dass es immer einfacher wurde. Auch kann ich sagen, dass der Praktikums Fahrplan zwar vielseitig, aber trotzdem so gestaltet war, dass ich genug Zeit hatte, um in die „Learning Kids“ Projekte und bei dem Charity Outlet „Glücks;-)griff“ reinzuschauen.
Besonders viel Spaß hatte ich genau dort, bei „Glücks;-)griff“ (Titelfoto zeigt Lina mit unseren Mitarbeiterinnen vor Ort), wo besonders die freundliche und offene Arbeitsatmosphäre dazu beigetragen haben, dass ich mich wohlgefühlt habe. Auch gut gefallen hat mir dort, dass ich wirklich mitanpacken konnte und ich mich so hilfreich gefühlt habe.
Ich habe innerhalb meines Praktikums gelernt, dass Fragen nichts kostet und habe auch einen Einblick erhalten, wie es ist, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, was mir sehr gut gefallen hat.
Leicht fiel mir, beispielsweise bei den „Learning Kids“ Ausflügen, zu observieren was passiert und im Nachhinein das Gesehene einzuordnen, während mir anfangs das aktivere Arbeiten bei Glücks;-)griff schwerer fiel, woran ich mich jedoch schnell gewöhnt habe. Zu meinen Schwierigkeiten zählte auch, mich zu überwinden, offen auf neue Leute zuzugehen, jedoch sehe ich hier auch meine größte Verbesserungskurve.
Ich bin in mein Praktikum ohne wirkliche Berufsidee reingegangen und bin in diesem Punkt auch nicht wirklich weitergekommen, jedoch habe ich realisiert, dass es zahlreiche Jobs gibt, über die ich noch nie nachgedacht habe, und bleibe so optimistisch, dass ich etwas, was zu mir passt, finden werde.
Es waren zwei aufregende Wochen und ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, mein Praktikum bei der Stiftung Kinderjahre verbringen zu können.
