Ein spannender Tag in der Haspa am Mühlenkamp
Im Rahmen unseres Berufsorientierungstages im Jahrgang 9 hatten wir die Möglichkeit, hinter die Kulissen der örtlichen Haspa zu blicken. Wir wussten nicht so genau, was uns erwartet, aber die beiden jungen Auszubildenden haben uns sofort in ihren Bann gezogen. Ihre sympathische und lockere Art machte den Vormittag super spannend, und sie konnten uns alles so erklären, dass man es wirklich verstanden hat.
Das absolute Highlight war für uns alle der Besuch im Tresorraum. An den Wänden gab es unzählige Schließfächer, von klein bis ganz groß. Die Azubis erklärten uns, dass die Kunden hier ihre wichtigsten Dokumente, Schmuck oder andere Wertgegenstände sicher aufbewahren können. Wir durften sogar mal kurz in die leeren Fächer schauen. So viel Sicherheit hätten wir nie erwartet!
Danach setzten wir uns in einen Konferenzraum, wo die Auszubildenden uns die verschiedenen Konten-Arten erklärt haben. Das war wirklich interessant, weil es ja auch für uns bald wichtig wird.
•Mäusekonto: Das ist quasi das Starter-Paket für uns. Man kann damit Geld einzahlen und abheben, aber das Wichtigste ist: Man kann nicht ins Minus rutschen. Das fanden wir gut, weil das bedeutet, dass man immer den Überblick behält.
•Girokonto: Das ist das Standardkonto für Erwachsene. Damit werden alle alltäglichen Zahlungen erledigt, wie zum Beispiel Miete oder die Stromrechnung. Hier gibt es auch einen Dispo, also eine Art Kredit, den man nutzen kann, falls mal das Geld knapp wird. Das braucht man aber erst später.
•Sparkonto: Ideal, um größere Ziele zu erreichen, zum Beispiel für ein Auto oder ein Studium. Man zahlt hier regelmäßig Geld ein und bekommt dafür Zinsen.
Besonders motivierend fanden wir die Erläuterungen zu den Berufschancen. Die beiden haben uns versichert, dass man nicht studieren muss, um in der Bank zu arbeiten. Für die Ausbildung zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau braucht man einen mittleren Schulabschluss, natürlich auch mit einem Abitur stehen einem die Türen offen. Wichtiger als die Note ist, dass man gut mit Menschen umgehen kann und ein Gefühl für Zahlen besitzt. Auch die Aufstiegsmöglichkeiten sind super.
Der Tag in der Bank war alles andere als trocken und langweilig. Die beiden Auszubildenden haben uns gezeigt, dass eine Bank ein moderner Arbeitsplatz ist und die Azubis dort sehr gut betreut werden. Der Besuch im Tresorraum war ein echtes Highlight und die Erklärungen zu den Konten haben uns die Bankwelt ein Stück nähergebracht.

