BMK bei InnoGames Mai 2026 4

Die BMK bei InnoGames

Learning Kids

Bericht über den Ausflug der Klassen web42 und web43 zu InnoGames

Die Klassen web42 und web43 unternahmen einen im Rahmen des Projektes Learning Kids spannenden und informativen Ausflug zum Hamburger Spieleentwickler InnoGames. Das Unternehmen gehört seit einigen Jahren zu einem schwedischen Mutterkonzern und wird inzwischen nicht mehr inhabergeführt. Einer der ursprünglichen Gründer, Hendrik Klindworth, arbeitet heute im Mutterkonzern weiter. Seit inzwischen über 20 Jahren ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Markt vertreten und zählt heute rund 350 Mitarbeitende.

Während der Besichtigung erhielten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die moderne Arbeitswelt bei InnoGames. Besonders beeindruckend war die hybride Arbeitsweise des Unternehmens. Die Mitarbeitenden können flexibel entscheiden, von wo aus sie arbeiten möchten. Zudem besteht die Möglichkeit, bis zu 90 Tage am Stück europaweit remote zu arbeiten. Innerhalb des Unternehmens wird hauptsächlich Englisch gesprochen, damit internationale Mitarbeitende problemlos zusammenarbeiten können.

Auch die Arbeitsbedingungen sorgten für großes Interesse. Flexible Arbeitsplätze ermöglichen ein modernes und offenes Arbeiten. Handys, Hardware und weitere technische Geräte werden vollständig von der Firma gestellt. Zusätzlich bietet das Unternehmen zahlreiche Vorteile für die Mitarbeitenden, darunter ein Fitnessstudio im Gebäude, eigene Küchen auf jeder Etage sowie eine Dachterrasse, auf der jeden Donnerstag gemeinsame Afterwork-Veranstaltungen stattfinden. Die Räumlichkeiten können sogar für private Feiern der Beschäftigten genutzt werden.

Im Bereich der Spieleentwicklung erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass neue Spiele direkt vor Ort im Team getestet werden. Das erste erfolgreiche Spiel des Unternehmens war „Tribal Wars“. Aktuell befinden sich neun verschiedene Spiele auf dem Markt, wobei „Forge of Empires“ das bekannteste und erfolgreichste Spiel ist. Alle Spiele von InnoGames sind kostenlos spielbar. Einnahmen erzielt das Unternehmen hauptsächlich durch Werbung sowie In-App-Käufe.

Darüber hinaus wurden verschiedene Berufsmöglichkeiten vorgestellt. Neben Tätigkeiten im Bereich Eventmanagement bietet das Unternehmen zahlreiche Ausbildungsberufe an, darunter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, Kaufleute für Marketingkommunikation, Mediengestalter Digital und Print sowie Kaufleute für Büromanagement. Zusätzlich gibt es berufsbegleitende Masterstudiengänge. Voraussetzung für alle Ausbildungsberufe sind mindestens die Fachhochschulreife oder das Abitur.

Ein weiterer wichtiger Bereich bei InnoGames ist das Community-Management. Die Mitarbeitenden fungieren dort als Verbindung zwischen den Spielern und den Produzenten der Spiele. Sie unterstützen Spieler über soziale Netzwerke wie Instagram und kümmern sich um Wünsche und Anliegen der Community. Zu den Kernaufgaben gehören Teamführung, die Erstellung von Community-Reports, Eventkoordination sowie die interne und externe Kommunikation. Dadurch repräsentieren sie das Unternehmen nach außen und tragen wesentlich zur Zufriedenheit der Spielenden bei.
Der Besuch bei InnoGames bot den Klassen einen spannenden Einblick in die moderne Arbeitswelt der Games-Branche. Besonders die offene Unternehmenskultur, die internationalen Arbeitsmöglichkeiten und die vielfältigen Ausbildungsangebote hinterließen bei vielen Schülerinnen und Schülern einen positiven Eindruck.

Ein großer Dank geht an die Stiftung Kinderjahre. Wir sind Frau Lay und Frau Rudat für diese Erfahrung dankbar. Vielen Dank auch an Herrn Ortlepp, der uns für die Stiftung vor Ort empfangen und begleitet hat. Wieder einmal ermöglichte die Stiftung unseren Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in ein besonderes Unternehmen.
(Roman Semmler für die BS17)