Das Johannes-Brahms-Gymnasium im Hafenmuseum

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Peking liegt in China – DIE PEKING liegt in Hamburg … an der Kaikante des Hafenmuseums!

Das Wissen um die (ehemaligen) Arbeitsbedingungen im und am Hafen ist wichtig für das Verständnis der Hamburger Geschichte. In diese Geschichte stiegen 25 Schüler*innen der Klasse 10 des Johannes-Brahms-Gymnasiums mit ihrem Besuch im Hafenmuseum tief ein. Jens, der Guide, wieder in Hochform und sonniges Hafenwetter sorgten für einen spannenden Vormittag.

Das im südlichen Teil des Schuppens 50A untergebrachte Schaudepot versammelt auf etwa 2.500 qm etwa 10.000 Objekte zu den Themen Hafenarbeit, Güterumschlag, Schiffbau und Revierschifffahrt. Die Objekte erklären anschaulich und lebensnah die technischen Veränderungen seit Mitte des 20. Jahrhunderts und die Entwicklung von der Sackkarre hin zum Container. Die Einführung des Containers bedeutete den Anfang vom Ende des Stückgutumschlags. Das Besondere: die Schüler*innen dürfen die antiquierten Arbeitsgeräte wie Waagen, Probenstecher und verschiedene Werkzeuge anfassen und auch ausprobieren.

Auf dem Freigelände sind einige der ersten Großgeräte aus der Anfangszeit des Containers zu bestaunen. Über eine Pontonanlage sind der Schutendampfsauger SAUGER IV, der Schwimm-Dampfkran SAATSEE und die Hafenschute H11347 zu erreichen.

Alles wird überragt von dem „Hamborger Veermaster“ PEKING, 1911 bei Blohm & Voss für die Hamburger Reederei Laeisz gebaut. Die PEKING ist mit seinem stählernen Rumpf, seinen vier Masten und seiner technischen Eleganz ein typisches Beispiel der Flying-P-Liner, wie die Windjammer von den Seeleuten einst hochachtungsvoll genannt wurden.

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