Am 9. Dezember machten sich 134 Schülerinnen und Schüler aus acht Klassen der Stadtteilschule Lurup auf den Weg nach Wolfsburg. Dank der Unterstützung der Stiftung Kinderjahre konnten sie einen besonderen Lerntag in der Autostadt von Volkswagen verbringen. Der Ausflug verband berufliche Orientierung mit gemeinschaftlichen Erlebnissen und praktischen Erfahrungen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen verschiedene Werkstätten, in denen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit pädagogisch geschultem Personal arbeiteten. Dabei ging es darum, unterschiedliche Tätigkeitsfelder kennenzulernen, Neues auszuprobieren und eigene Interessen zu entdecken.
Lehrkräfte zogen ein positives Fazit: Die Angebote seien vielseitig gewesen, gut organisiert und praxisnah. Besonders hervorgehoben wurden die freundlichen Mitarbeitenden vor Ort und die Möglichkeit, dass die Kinder viel für sich mitnehmen konnten. Auch die Ausstellung der Fahrzeuge sorgte für große Begeisterung. Hochwertige Modelle aus nächster Nähe zu sehen, hinterließ bleibende Eindrücke. Ein Schüler brachte es spontan auf den Punkt: „Oh mein Gott. Ich habe einen Bugatti zwar schon mal gesehen, aber noch nie von so nah.“
Für einige war zudem der kurze Blick in das VFL Wolfsburg-Stadion ein besonderes Erlebnis. „Ich war vorher noch nie in einem großen Stadion“, berichtete eine Schülerin, „dass uns jemand kurz die Tür aufgemacht hat, war richtig toll.“
Nach dem gemeinsamen Mittagessen nutzten viele Schülerinnen und Schüler die Angebote am Nachmittag. Besonders das Schlittschuhlaufen wurde häufig als Highlight genannt. „Das Schlittschuhfahren war Hammer“, hieß es mehrfach. Auch der Schlittenhügel kam gut an. „Der war cool, weil er so schnell war“, erzählte ein Schüler.
Neben dem Freizeitangebot fanden auch kreative Stationen großen Anklang, etwa das Gestalten von Armbändern im Binärcode oder das Herstellen von Wachstüchern. Der Ausflug zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll außerschulische Lernorte für die berufliche Orientierung sein können. Durch eigenes Erleben und praktisches Arbeiten erhielten die Jugendlichen Einblicke in unterschiedliche Arbeitswelten und konnten erste Vorstellungen für ihre eigene Zukunft entwickeln.
Der Artikel entstand unter Mitwirkung von zwei Schülern aus dem 3D Profil sowie einer Schülerin aus dem 10. Jahrgang, die ihre Eindrücke schriftlich festgehalten haben. Ein herzlicher Dank gilt der Stiftung Kinderjahre, die diesen erlebnisreichen und lehrreichen Tag möglich gemacht hat.
Quelle: „Luruper Nachrichten“




