In den Ferien wird es an der Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg ganz besonders bunt: Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Yvonne Rogosch schenkt den Schülerinnen und Schülern mit viel Herzblut, Zeit und Kreativität wertvolle Momente in der Ferienbetreuung. Gemeinsam wird gebastelt, gelacht und Neues ausprobiert – und dabei entstehen nicht nur kleine Kunstwerke, sondern vor allem schöne Erinnerungen. Hier lesen Sie ihren Bericht:
„Am 12.08.2026 wurden im ATW Fotoapparate gebastelt. Wir sind in Gedanken auf Reisen an ferne Orte gegangen und haben unsere Lieblingsmotive fotografiert, um sie dann zu Hause den Liebsten zu zeigen.
Als ich ankam, waren schon Tische auf dem Schulgelände aufgebaut, so dass wir direkt loslegen konnten. Es war ein herrlicher Sommertag. Der Ansturm war überraschend groß – gerade die Jungs wollten mitbasteln. Vielleicht, weil es um „Technik“ ging. Ich hatte eine alte Kamera mitgebracht und hatte mich gefragt, ob die Kinder so etwas trotz der Handys noch kennen. Aber ja, sie kannten es und berichteten sogar davon, so eine Kamera zu Weihnachten geschenkt bekommen zu haben oder dass der Vater damit noch Fotos macht. Und dann haben wir überlegt, wohin wollen wir (in Gedanken) reisen und dann dort Fotos machen. Es wurden viele schöne Orte genannt, Rom, ans Meer, in die Berge, Hawaii, Afrika etc. Und dann gings los.
Aus Schachteln haben wir Kameras nachgebaut mit Auslösern, Knöpfen, Blitzen und Mini-Puscheln versehen und in Wunschfarbe beklebt und bemalt. Dann noch ein Band in der Lieblingsfarbe durchgezogen und schon konnte die Kamerasafari losgehen. Wir haben aus Zeitschriften dann Motive ausgeschnitten, die unsere fertigen Fotos darstellten. Die Jungs haben sehr viele Autos „fotografiert“ oder sogar Schmuck für die Muttis zu Hause. Bei den Mädchen wurden Hunde, Schmuck und Kuchen „fotografiert“. Über den Schulhof liefen die Kinder dann und haben „fotografiert“. Auch unsere Lehrer und Betreuer haben mitgebastelt. Herrlich. Der ein oder andere hat dann noch ein Ipad oder ein Handy „gebaut“. Es ist eben alles möglich in der kreativen Welt! Wir hatten alle riesig Spaß und die Jungs riefen mir noch hinterher, dass es so toll gewesen wäre. Also was will man mehr. Mit so viel Lebensfreude, Kreativität und Dankbarkeit habe ich dann den Schulhof verlassen und bin in Gedanken schon beim nächsten Projekt!“




