„Wiederholungstäter“ im Polizeimuseum Hamburg

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Polizeimuseum Hamburg: Besuch der Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c der Stadtteilschule Barmbek – Tieloh

 

22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c der Stadtteilschule Barmbek – Tieloh waren vor einigen Wochen schon mal im Polizeimuseum Hamburg zu Besuch … aber sie haben jetzt das Museum noch einmal besucht, diesmal mit dem Schwerpunkt „Dialog mit Kriminalermittlern“. Und es ging sofort in die Museumsetage, auf der berühmte Hamburger Kriminalfälle im Mittelpunkt stehen. Tatwaffen, Werkzeuge, original Ton- und Filmaufnahmen zeigen, wie Tatverdächtige vorgingen und dokumentieren, wie Kriminalbeamte ermitteln. Eine Gruppe der Schülerinnen und Schüler befasste sich mit kriminalistischem Spürsinn mit dem Fall einer RAF-Terroristin, die 1978 in Hamburg verhaftet wurde. Einem Apotheker waren die zwei Rezepte merkwürdig vorgekommen und er hatte die Polizei benachrichtigt. Als es zu einem Schusswechsel am Winterhuder Marktplatz kam, hat dann ein Merkbuch, dass in der Tasche der Uniformjacke eines Polizisten steckte, ihm das Leben gerettet. Aber auch über die berühmten Hamburger Kriminalfälle wie z.B. der Lord von Barmbek, der Kaufhauserpresser Dagobert, die Geiselnahme am Steindamm und die Hitler-Tagebücher wurden von den begleitenden Kriminalbeamten äußerst detailreich, fachkundig und für die Schülerinnen und Schüler spannend und fesselnd erzählt.

Aber es ging auch in die Geschichte der Hamburger Polizei seit 1814 (zum zweihundertjährigen Bestehen wurde 2014 das Polizeimuseum Hamburg eingeweiht). Schwerpunkte waren u.a. die Rolle der Polizei während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 (z.B. die Ermittlungen und Urteile zum Altonaer Blutsonntag) und die Rolle, die die Frauen in der Hamburger hatten; so gibt es seit 1927 Frauen in Uniform bei der Schutzpolizei in Hamburg.

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