Wird es den Zollbeamten nicht langweilig, wenn sie immer nur suchen müssen?

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Deutsches Zollmuseum: Besuch von Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d der Stadtteilschule Barmbek

Das Wetter hätte besser sein können als 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d der STS Barmbek morgens zum Besuch im Gebäude des Deutschen Zollmuseums am Alten Wandrahm 16 eintrafen. Dieses Haus wurde um die Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert) als Zollabfertigungsstelle und Lagerzollamt des Hauptzollamtes St. Annen errichtet und schon zu diesem Zeitpunkt war das Hamburger Schmuddelwetter (nicht „Schmuggelwetter“) bekannt. Die Freihafengrenze verlief unmittelbar an der Rückseite des Gebäudes. Es gehörte in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg zu den bedeutendsten Zollämtern Deutschlands. 1985 stellte das traditionsreiche Zollamt seine Arbeit ein. Aufgrund seiner Lage und Geschichte bot sich das Gebäude in der Speicherstadt zur Nutzung als Zollmuseum an.

Der Zoll hat schon seit Jahrhunderten viele verschiedene Aufgaben und gehört zu den ältesten Staatsabgaben überhaupt. Heute hat die Bundeszollverwaltung mit ca. 40.000 Beschäftigten auch in einem Europa ohne Grenzen wichtige staatliche Aufgaben im gesamten Bundesgebiet übernommen. Sie verwaltet z.B. einen großen Teil der staatlichen Einnahmen. Die Schülerinnen und Schüler informierten sich deshalb unter fachkundiger Führung vor allem über die Themen Artenschutz, Produktpiraterie, Waffen und Rauschgift, soziale Gerechtigkeit, Schmuggel und Kontrollen. Und aus dieser großen Vielfalt an Aufgaben ergab sich dann zum Schluss des Besuchs auch die Antwort auf die in der Überschrift gestellten Frage ganz von selbst: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zolls haben nicht nur einen Suchauftrag und daher sind die verschiedenen beruflichen Einsatzmöglichkeiten besonders vielfältig und spannend.

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