Theater-Projekt TuSch: „Identity – East meets West“

Tuschprojekt 29.04.13

Worum geht es?

Unter dem Arbeitstitel „Identity – East meets West“ erforschen 30 spielwütige Kinder und Jugendliche auf den Brettern, die die Welt bedeuten, die Wurzeln ihrer Identität und das ferne Fremde.

Die Stadtteilschule Barmbek unterrichtet, auf drei Standorte verteilt, Schülerinnen und Schüler aus 57 Nationen. Demnach gehören Fragen nach Integration und Identität zum täglichen Leben der Lernenden. Sie sind Teil eines „melting points“, in dem sie ständig neuen und unterschiedlichsten Kulturen begegnen. Eine für die meisten Schülerinnen und Schüler der STSB vermutlich fremde Kultur ist allerdings die chinesische.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Theaterspielen und zeitgenössisch Tanzen heißt für die 5.- und 6.-Klässler, die Sinne und ihren ganz eigenen Körperraum zu öffnen, sowie den sozialen Raum mit neuen Mitteln zu begreifen.

→ Was bedeutet eigentlich Realität?

→ Worin besteht der Unterschied zwischen Schein und Sein?

Diese und weitere Fragen zu unserer globalisierten großen und wachsenden Welt auf der einen Seite und dem kleinen/großen „Ich“ auf der anderen Seite beschäftigen das junge Ensemble.

„Identity – East meets West“ ist ein tanztheatralisch-künstlerisches Projekt, das im Inhalt, den Zielsetzungen und in der Ausrichtung genau an das Profil Theater 5/6 angeknüpft wird.

Seit Februar 2013, dem chinesischen neuen Jahr der Wasserschlange, ist es endlich soweit. In Intensivblöcken lernen die SchülerInnen mit Choreographin, Theaterlehrerin und Schauspielerin eine Konzentration auf die Sprache ohne Worte.

40 handgeschneiderte asiatische Bühnenkostüme werden im wöchentlichen Nähkurs unserer Stiftung gefertigt.

Das Projekt ist zunächst auf zwei Schuljahre angelegt.

Von welchen positiven Aspekten können die Kinder profitieren?

Die SchülerInnen setzen sich neben der chinesischen Kultur auch mit den Kulturen ihrer MitschülerInnen auseinander.

Die Beteiligten lernen im Team zu arbeiten, dabei ihre Stärken angemessen einzusetzen und auf entsprechende Tätigkeitsfelder aufzuteilen.

Die Kinder und Jugendlichen lernen ihren Körper im Tanz zu beherrschen und zur Musik zu bewegen.

Wer ist verantwortlich für die Kostüme?

Gerda Bleckwedel, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Stiftung Kinderjahre

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