Einbruch, Fahrerflucht und Mord: Alle Ermittlungen wurden erfolgreich abgeschlossen

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Polizeimuseum Hamburg: Besuch der Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 der Nelson-Mandela-Schule

 

Auch nach zahlreichen Besuchen von Schulklassen im Polizeimuseum Hamburg, die die Stiftung Kinderjahre in den letzten Jahren finanziert und begleitet hat, gibt es immer wieder etwas Neues. Diesmal war es die Premiere bei der Durchführung des Ermittlerspiels. 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 der Nelson-Mandela-Schule hatten die Aufgabe, mit den Mitteln der klassischen Kriminaltechnischen Untersuchung, Fälle von Einbruch, Fahrerflucht und Mord zu lösen. Dieser Bereich der Polizei ist auch als „KTU“ oder „Spusi“ aus zahlreichen Kriminalfilmen im Fernsehen bekannt.

Und dann ging es los: es wurden Phantombilder erstellt und verglichen, Übereinstimmungen von Lackproben überprüft, eine Schuhspur sichergestellt, die Muster von Fingerabdrücken und die Ergebnisse von Drogentests ausgewertet und Euro-Banknoten auf ihre Sicherheitsmerkmale überprüft. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: die Fahrerflucht auf der Stresemannstraße, der Einbruch in Harvestehude und der Mord in Harburg wurden erfolgreich aufgeklärt.

Die Geschichte der Hamburger Polizei vom Einsatz der Nachtwächter bis zur heutigen Zeit mit modernsten technischen Mitteln war ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs. Die Rolle der Polizei während der Zeit des Nationalsozialismus wurde dabei nicht ausgespart. Die alte Wache war – wie bei allen bisherigen Besuchen – der Hit im wahrsten Sinne des Wortes. Aus einem alten Radio aus der Nachkriegszeit hörte man Schlager der 50er und 60er Jahre. Ein Fernschreiber, eine mechanische Schreibmaschine und ein schwarzes Telefon mit Wählscheibe runden das Ensemble dieser alten Polizeiwache ab und es gibt immer wieder interessante und erstaunte Reaktionen der jungen Besucherinnen und Besucher auf diese Gerätschaften.

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