Neue Zöllnerinnen und neue Zöllner? Zumindest: Uniform statt Dienstkleidung und blau statt grün!

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Deutsches Zollmuseum: Besuch von Schülerinnen und Schülern der Klasse 4 der Grundschule Genslerstraße

Für 15 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 der Grundschule Genslerstraße gab es beim Besuch des Deutschen Zollmuseums natürlich die klassischen Höhepunkte: Drogen- und Waffenschmuggel und ihre Verstecke (Beispiel: bei allen Hohlräumen z.B. in Autos heißt es für den Zoll immer: „Achtung, aufgepasst, dies könnte ein Schmuggelversteck sein“), gefälschte Markenartikel (z. B. bei Sportschuhen, Uhren, Handtaschen, Designerbrillen, Spielzeug, Werkzeug, Zigaretten, Medikamente) und Artenschutz, wenn z. B. Urlauber geschützte Tiere und Pflanzen mit nach Hause bringen und damit zu ihrem Aussterben beitragen.

Aber es gab auch noch anderes Highlight: ein Wolf, der im Ausland vergiftet wurde (und nicht erschossen, damit sein Fell unbeschädigt bleibt und dadurch teurer zu verkaufen gewesen wäre), war einer der Anziehungspunkte. Ein Hubschrauber der vergiftete Fleischbrocken abgeworfen hatte, spielte dabei eine entscheidende Rolle und ein Händler in Deutschland hat dann versucht, dieses Tier „am Zoll vorbei“ nach Deutschland zu schmuggeln. Da hat der Zoll dann gut aufgepasst und dies verhindert.

Die erste Großröntgenanlage zum Durchleuchten von Containern nahm die Bundeszollverwaltung 1996 in Hamburg in Betrieb. In einem kurzen Film kann man im Museum sehen, wie diese immer wieder modernisierte Anlage im Zollamt Waltershof funktioniert.

Da Hamburg mit etwa 3.000 Zöllnerinnen und Zöllnern der größte deutsche Zollstandort ist, wird man es in nächster Zeit feststellen: Das Bild der Zöllnerinnen und Zöllner wird sich wandeln: Statt einer „Dienstkleidung“ wird es eine „Uniform“ geben und die wird dann blau statt grün sein.

Ein Besuch des Zollbootes „Oldenburg“ war bei dem sonnigen und warmen Wetter ein erfrischender Abschluss des sehr interessanten Museumsbesuchs.

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