Ein Vormittag mit Kanonenkugeln und einem Schiff aus 780.000 Lego-Teilen

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Internationales Maritimes Museum Hamburg: Besuch der Schülerinnen und Schüler der Grundschule Beim Pachthof – Klasse 1a

 

Zwei 24-Pfünder-Geschütze vor dem Eingang des Int. Maritimes Museum an der Koreastraße begrüßten die 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse 1a der Grundschule Beim Pachthof. Diese beiden Kanonen gehörten von 1799 bis 1801 zur Bewaffnung der „Foudroyant“, dem Flaggschiff des Vizeadmirals  Horatio Nelson.

Es blieb jedoch nicht beim bloßen Anschauen dieser Geschütze. Museumspädagogin Anja Rutter informierte die Schülerinnen und Schüler nicht nur über die Funktion von Schiffskanonen, sondern alle durften unter ihrer Anleitung die schweren Kanonenkugeln vorsichtig „bis zur Nasenspitze“ anheben … eine sportliche Leistung, auch wenn die Entfernung vom Boden bis zur Nasenspitze bei diesen jungen Schülerinnen und Schülern noch nicht so groß war.

Waren die Kanonen groß und die Kanonenkugeln schwer, so gab es auf Deck 8 in der Schatzkammer des Int. Maritimen Museums zahlreiche Schiffsmodelle aus Bernstein, aus Elfenbein, aus Silber … und sogar ein Schiffsmodell, das vollständig aus Gold hergestellt worden ist: das Goldmodell der „Santa Maria“, dem Flaggschiff von Christoph Kolumbus bei der Entdeckung Amerikas im Jahr 1492. Das 1992 gebaute Modell ist das einzige Schiffsmodell der Welt, das aus Edelmetallen in der authentischen Spanten- und Plankenbauweise hergestellt wurde und es gibt sogar eine kleine Kapitänskajüte mit einem Tisch, 6 Stühlen und 6 Bechern.

Wie bei allen Besuchen stand dann mal wieder die aus ca. 780.000 Lego-Teilen gebaute „Queen Mary“ im Mittelpunkt des weiteren Museumsbesuchs. Die Bauzeit von René Hoffmeister und Klaas H. Meyaard betrugt etwa 1.200 Stunden. Das Modell ist 690 cm lang, 82 cm breit, 144 cm hoch und ca. 870 kg schwer. Es gibt auf diesem Modellschiff einige lustige Besonderheiten. Die werden aber hier nicht verraten. Die muss jede Besucherin und jeder Besucher selbst finden.

Der Museumsvorplatz mit dem 15,5 Tonnen schweren Schiffspropeller, der einen Durchmesser von 6 Metern hat, diente als Hintergrund für ein abschließendes Gruppenfoto. Diese riesige Schiffsschraube wurde seinerzeit als Ersatzteil für den 170 m langen Tanker „Maaskerk“ gefertigt.

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