Gürtel und eine Schlange? Geldbörse und ein Krokodil?

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Deutsches Zollmuseum: Besuch von Schülerinnen und Schülern der Klasse 6a der STS Alter Teichweg

Natürlich standen hochinteressante Themen wie „Schmuggel“ und „Produktpiraterie“ auf dem Programm beim Besuch von 21 Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Alter Teichweg im Deutschen Zollmuseum. Dieses befindet sich direkt neben der Kornhausbrücke am Alten Wandrahm, also mitten in der Speicherstadt. Bis 1984 diente das Gebäude als Zollamt Kornhausbrücke der Ein- und Ausfuhrkontrolle vor allem von Teppichen.

Aber bei diesem Besuch hatte es allen besonders das Thema „Artenschutz“ angetan: eine Geldbörse aus Krokodilleder, ein Gürtel aus Schlangenhaut, ein geschnitzter Elfenbeinzahn, ein Wolfsschwanz und eine Koralle … und dies waren nur einige wenige Beispiele, die den Schülerinnen und Schülern gezeigt wurden. Im Museum selbst sind noch viele andere Exponate zu sehen. Und wie kommen diese Gegenstände ins Museum?

Papageienfedern, Steinkorallenstücke oder Schmuck aus Elfenbein: In Urlaubsländern werden an Touristen allerlei Andenken verkauft. So attraktiv oder exotisch diese Gegenstände auch wirken mögen, oft sind sie aus Materialien von rund 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten hergestellt, die im Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht sind.

Zum Schutz der Artenvielfalt beschlagnahmt der Zoll deshalb konsequent solche Mitbringsel bei der Einreise nach Deutschland. Darüber hinaus können Bußgelder oder sogar Strafen verhängt werden. Deshalb sollten alle auf den Kauf von geschützten Tieren und Pflanzen sowie Waren, die ganz oder teilweise daraus hergestellt wurden, verzichten.

Das Museumszollboot „Oldenburg“, das an der Kaikante direkt vor dem Deutschen Zollmuseum ankert, war dann für alle die letzte Station des sehr informativen und spannenden Besuchs.

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