„Gibt es hier die Ruhrpottwache… ?“

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Polizeimuseum Hamburg: Besuch der Schülerinnen und Schüler der Klasse 1a der Grundschule an der Seebek

… nein, die gibt es im Polizeimuseum Hamburg nicht, aber das Polizeimuseum hat originalgetreu den Wachraum einer Hamburger Revierwache der 1960er Jahre nachbauen lassen. Schon glaubt man, hinter dem Empfangstresen einen Polizeihauptmeister in blauer Uniform vor einer mächtigen Schreibmaschine sitzen zu sehen. Ein Blick in das Zellverlies mit einer antiquarischen Gefängnistür mit ihren zahlreichen Verschlussriegeln war für 22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 1a der Grundschule An der Seebek einer der Höhepunkte beim Besuch des Polizeimuseums Hamburg.

Auf dem Weg zu dieser alten Wache mussten die kleinen Spürnasen jedoch zunächst einige Aufgaben erledigen. Es galt in einer Bilderbuchrallye eine alte Nachtwächter-Holzrassel, die verschiedenen Handschellen, eine Pickelhaube, eine Notrufsäule (den „eisernen Schutzmann“) sowie die Schreibmaschine in der alten Wache zu entdecken.

Dann durften die Schülerinnen und Schüler auch noch Polizeimützen und Schutzhelme ausprobieren und waren froh, dass sie nicht auch noch die komplette Schutzausrüstung anziehen mussten, denn die wiegt immerhin fast 20 kg.

Die Pickelhaube (die amtlich seinerzeit „Helm mit Spitze“ hieß) war Gegenstand heftiger Ratespiele: warum diese Spitze auf dem Helm? Sie war eine zunächst rein militärische, dann aber auch polizeiliche Kopfbedeckung, die erstmals ab 1843 in der preußischen Armee eingesetzt und später auch von anderen Ländern übernommen wurde. Die Spitze sollte Hiebe z. B. mit Säbeln seitlich ablenken.

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