Erfolg ist KEINE Glückssache!

Veröffentlicht in: Aktuelles, Learning Kids
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Mit der zukünftigen zehnten Klasse der Schule Alter Teichweg haben wir heute im Rahmen des Learning Kids-Projektes der Stiftung Kinderjahre das Autohaus Wichert in der Wendenstraße besucht.

Wir wurden vom Ausbildungsleiter Herrn Martin Peetz freundlich in Empfang genommen, der uns anhand einer PowerPoint-Präsentation Einblicke in die verschiedensten Berufsfelder gezeigt hat, die man in dem Unternehmen ausüben kann.

Herr Peetz ist seit dem Jahre 2001 bei Auto Wichert tätig und seit 2011 ist er zum Posten des Ausbildungsleiters aufgestiegen. In insgesamt 17 Betrieben in Hamburg, die über 1.100 Mitarbeiter beschäftigen, lassen sich zurzeit 220 Azubis in gewerblichen und kaufmännischen Berufen ausbilden.

Ein kleiner Einstiegsfilm brachte uns den Betrieb und vor allem den kaufmännischen Bereich näher. Die verschiedenen Berufsfelder sind nämlich in zwei Kategorien zu unterteilen. Es gibt auf der einen Seite den gewerblich/technischen Bereich, in dem man sich zum Beispiel zum Kfz-Mechatroniker ausbilden lassen kann. Andererseits werden auch kaufmännische Ausbildungen angeboten, zum Beispiel die zum Automobilkaufmann/-frau.

„Verkauf fängt da an, wo der Kunde Nein sagt. Ihm dann noch ein Radio obendrauf zu verkaufen, das ist für mich richtiger Verkauf!” Diesen und weitere Ratschläge für einen erfolgreichen Berufsweg gab Herr Peetz uns mit auf den Weg. Dass Erfolg keine Glückssache ist, sondern man hart dafür arbeiten muss, erklärte er uns am Beispiel einer Leiter. Diese baut man sich nämlich selbst, und die Sprossen dürfen nicht zu weit voneinander entfernt sein, sonst ist der Abstand zu groß und man fällt. Im übertragenden Sinne bedeutet dies also, niemals den Anschluss zu verlieren. Wenn man etwas macht, wofür man überhaupt keine Stärken und Interessen mitbringt, dann ist die Leiter wackelig. Was uns allen jedoch am stärksten vermittelt wurde: Deine Berufswahl muss noch lange nicht das Ende deiner selbst gebauten Leiter bedeuten. Genau wie Herr Peetz selbst hat man immer die Chance, weiter nach oben zu „klettern“ und im Beruf aufzusteigen. Man darf sich nicht unterkriegen lassen, schließlich hat jeder mal klein angefangen. Doch das Wichtigste ist es überhaupt anzufangen und herauszufinden, wo die eigenen Interessen und Stärken liegen.

Nach dieser Ansprache wirkte es auf uns so, als wären die Schüler nun motivierter, dies auch zu tun. Einer interessierte sich zum Beispiel für den Beruf des Lackierers, den man dort auch erlernen kann. Anschließend machten wir noch einen Rundgang über das riesige und beeindruckende Gelände und zum Schluss wurden allen Schülern empfohlen, sich für einen Praktikumsplatz zu bewerben, idealerweise in den Sommerferien! Das nennt man mal Ansporn!

(Ein Bericht von Freya Drewnak und Charlotte Fuchs, Praktikantinnen der Stiftung Kinderjahre)

 

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