Ausbildungsberufe in der Automobilbranche

Veröffentlicht in: Aktuelles, Learning Kids
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Im Rahmen des Projekts Learning Kids habe ich heute 13 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 7a vom ReBBZ Wilhelmsburg begleitet. Wir waren an einem der zwanzig Standorte von Auto Wichert in der Wendenstraße verabredet.

Zuerst durften wir im Schulungsraum Platz nehmen und wurden von Herrn Peetz herzlich begrüßt. Anschließend gab es einen interessanten Kurzfilm über eine kaufmännische Ausbildung in dem Unternehmen. Die weiteren Ausbildungsberufe wurden in einem Vortrag ausführlich erklärt. Hier wurde jeder Schülerin und jedem Schüler schnell klar, dass man sich anstrengen muss, um weit zu kommen und nicht auf halber Strecke aufgeben darf. Dabei ging es nicht nur um den Betrieb, sondern allgemein darum einen Betrieb für sich zu finden. Was dabei eine wichtige Rolle spielt, ist das jeweilige Interesse an gewissen Dingen, wie zum Beispiel an Autos und Motoren und ob man viel oder wenig verdienen möchte. Herr Peetz (Ausbildungsleiter) hat uns auch seinen eigenen Werdegang erklärt. Darin erwähnte er, dass er im Rahmen der Abendschule den Meister in KFZ-Mechanik gemacht hat.

Zum Schluss des Vortrages fragte er die Schülerinnen und Schüler, ob sie mal einen Tipp abgeben könnten aus wie vielen Teilen ein Auto besteht? Der erste Tipp lag bei 100 Teilen, es folgten weitere Tipps wie 600 und 1.000 Teile. Herr Peetz löste das Rätsel: Es sind über 50.000 Teile!!!

Die zweite Hälfte des Besuches führte uns in die Verkaufsräume und in die Werkstätten. Hier durften wir uns in der AUDI Verkaufshalle frei bewegen und uns die ausgestellten Fahrzeuge anschauen. Sogar Probesitzen war erlaubt. Danach sind wir in den Verkaufsraum von VW gegangen. Dort waren alle vom California begeistert, weil die Innenausstattung so gut aussieht und alle am liebsten sofort mit dem Wohnmobil in den Urlaub fahren wollten. Nachdem alle aus dem Fahrzeug ausgestiegen waren, ging es weiter in die Werkstätten. Dort konnten wir den Mitarbeitern gut über die Schulter schauen und Herr Peetz erklärte uns, was dort gerade gemacht wird, z.B. wurde an einer Stelle ein Getriebe auseinander montiert, wie baut man das nur wieder zusammen? Das und vieles mehr lernt man in der betriebseigenen Schule, hier wurde uns gezeigt, dass ein Automotor auch ohne Auto drum herum funktioniert.

Mir hat der Besuch gut gefallen und ich konnte viel mitnehmen, wie die unfassbare Zahl an Teilen die in einem Auto verbaut sind und das Auto Wichert aktuell 250 Auszubildende ausbildet!

(Bericht: Jonathan Böttcher, Praktikant)

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